Biebelsheim

Das Lager Biebelsheim (PWTE A7)

Offi­zi­el­le Bezeich­nung: Pri­so­ner of War Tem­pora­ry Enclo­sure A7
Geplan­te Kapazität: 100.000
Existenzdauer: Juni 1945 auf­ge­löst

Rheinwiesenlager im Nahetal_PWTE

Im Nahe­tal errich­te­ten die US-ame­ri­ka­ni­schen Trup­pen in unmit­tel­ba­rer Nähe meh­re­re Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger in Bad Kreuz­nach (PWTE A3), Bret­zen­heim (PWTE A6), Bie­bels­heim (PWTE A7) und in Die­ters­heim (PWTE A8). Quel­le: Ver­mes­sungs- und Katas­ter­amt Rhein­land-Pfalz in Zusam­men­ar­beit mit dem Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum Bret­zen­heim.

Aufbau und Struktur des Lagers

Die US-ame­ri­ka­ni­schen Trup­pen hat­ten das Lager für 100.000 Gefan­ge­ne geplant. Ame­ri­ka­ni­sche Quel­len, auf die sich die Masch­ke-Kom­mis­si­on in den 1970er Jah­ren bei ihren For­schun­gen bezog, ver­mer­ken für den 8. Mai 1945 ca. 40.000 Gefan­ge­ne.

Lebensbedingungen

Die deut­sche Gemein­de­ver­wal­tung ver­zeich­ne­te 132 Lager­to­te in Bie­bels­heim. Die­se wur­den auf dem Kriegs­ge­fan­ge­nen­fried­hof in Bad Kreuz­nach, dem soge­nann­ten Gal­gen­berg, bestat­tet. Anfang der 1950er Jah­re wur­den sie von dort auf den Ehren­fried­hof „Lohrerwald“ umge­bet­tet.